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Barfen beim Welpen – gesund von Kindesbeinen an

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Sina Ackermann

Sina Ackermann

#Ratgeber & Tools

14.04.2020

Barfen ist vor allem bei Hunden eine weitverbreitete Form der Ernährung. Was bei erwachsenen Hunden funktioniert, funktioniert auch bei jüngeren Hunden und Welpen. Diese können dank der naturnahen Barf-Ernährung von Anfang an von ungesunden Zusatzstoffen in Dosenfutter verschont bleiben.

Wie auch du deinen Welpen erfolgreich barfen kannst, erfährst du im folgenden Ratgeber. Außerdem erhältst du alle wichtigen Informationen rund um die naturnahe Rohfütterung.

Welpen barfen: So geht’s

Wenn du gerade einen Welpen aufgenommen hast, solltest du darauf achten, wie er bei seiner bisherigen Familie ernährt wurde. Wenn er bereits mit Rohfütterung in Kontakt war, kannst du nahtlos damit weitermachen. Sollte er davor allerdings mit Dosenfutter ernährt worden sein, musst du bei der Umstellung ein wenig Geduld haben.

Für den kleinen Hund ist bereits der Umzug in ein neues Zuhause ein großes Abenteuer, welches es zu verarbeiten gilt. Da sollte nicht gleich zu Beginn zusätzlich eine Futterumstellung anstehen. Lass den Kleinen erstmal bei dir zu Hause ankommen und mach dich dann an die Umstellung auf die Barf-Fütterung. Hier erfahren Sie alles zum Thema Barfen für Hunde.

Prinzipiell funktioniert Barfen beim Welpen gleich wie beim erwachsenen Hund:

  • Das Futter wird von dir selbst zusammengestellt.
  • Das heißt, du passt die Futterkomponenten und -mengen individuell an dein Tier an.
  • Der große Vorteil, der sich beim Welpen-Barfen ergibt, ist, dass du deinen Vierbeiner bereits von Kindesbeinen an mit hochwertigen, schadstofffreien Futtermitteln in Kontakt bringst.
  • So ersparst du ihm Dosenfutter mit einem Zuviel an Getreide und einem Zuwenig an Fleisch. Damit kannst du im besten Fall bereits im jungen Alter den idealen Grundstein für ein langes, gesundes Hundeleben legen.
Welpen bekommen Barf-Futter

Der Unterschied beim Barfen zwischen ausgewachsenem Hund und Junghund liegt in der Menge des Futters.

Der größte Unterschied, der sich beim Barfen vom Welpen – im Gegensatz zum Barfen vom erwachsenen Hund – ergibt, sind Menge und Häufigkeit des Futters. Im Kapitel „Barf-Menge beim Welpen und Junghund“ weiter unten findest du weitere Informationen dazu. Im Folgenden erfährst du aber erst einmal, wann der beste Zeitpunkt ist, deinen Welpen aufs Barfen umzustellen.

Barfen für Welpen: ab wann?

Ab der 4. bis 5. Lebenswoche kann dem Welpen zusätzlich zur Muttermilch erstmals feste Nahrung gegeben werden. Dabei solltest du darauf achten, dass du ihm das Futter stets in kleinen Portionen, am besten fein püriert und mehrmals am Tag servierst. So wird er auf sanfte Art und Weise an das feste Futter herangeführt.

Versuch es anfangs mit Rinderfleisch in gewolfter Form und träufle ein paar Tropfen eines beliebigen Öles (auf Leinöl sollte vor dem dritten Lebensmonat verzichtet werden) darauf. So erhält dein Hündchen neben der Muttermilch alle wertvollen Nährstoffe.

Ab der 6. bis 7. Woche können im Normalfall zusätzlich zum Fleisch bereits Knochen gefüttert werden. Hier ist aber wichtig, dass die Knochen nicht im Ganzen an den kleinen Hund verfüttert werden, sondern stets gewolft bzw. als Knochenmehl.

Teile vom Huhn, wie Füße, Hälse und Flügel, kann der Welpe hingegen ruhig in Stücken erhalten und normalerweise gut verdauen. Innereien können und sollten ab sofort ebenso auf dem Speiseplan des kleinen Hundes stehen.

Kennst du schon unseren Barf Rechner? Damit kannst du ganz einfach den individuellen Futterbedarf deines Vierbeiners berechnen!

Barf-Fleisch für Welpen

Ist der Welpe auf das Barfen umgestellt, dann sollte der Fleischanteil bei der Fütterung ca. 80 % betragen.

Barf-Menge beim Welpen und Junghund

Grundsätzlich sollte die tägliche Futtermenge 4-7 % vom Körpergewicht des Welpen ausmachen. Dies ist aber lediglich ein Richtwert. Die genaue Menge muss individuell berechnet und an den Welpen angepasst werden.

Unabhängig davon sollte der Hundenachwuchs etwa drei- bis viermal pro Tag gefüttert werden. Dies ist wichtig, weil sich der Verdauungstrakt des Junghundes nach der Muttermilch erst an feste Nahrung gewöhnen muss. Kleinere Portionen, die gleichmäßig über den Tag verteilt sind, machen dem Kleinen den Einstieg in die Festfütterung leichter.

Nach vollständiger Umstellung auf feste Nahrung sollten 80 % der Futterration von Fleisch abgedeckt werden. Im Idealfall setzt sich der fleischige Teil zur Hälfte aus Muskelfleisch, zu 20 % aus Rindermagen und zu je 15 % aus anderen Innereien und Knochen zusammen.

Zu den 80 % Fleischanteil gesellen sich vegetarische Futtermittel hinzu. Die restlichen 20 % sollten also von Gemüse, Obst, Kräutern etc. abgedeckt werden. Diese sind für die umfassende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen von großer Bedeutung.

Immerhin ernährt sich der wilde Artgenosse des Hundes, der Wolf, in der freien Wildbahn auch nicht zu 100 % von Fleisch. Er verspeist die mit Grünzeug gefüllten Mägen seiner Beutetiere, wodurch er einen geringen, aber doch bedeutenden Teil Vegetarisches aufnimmt.

Barf-Gemüse und -Obst: Liste

Für den Hund – und somit auch für den Welpen – bestens geeignete Gemüse- und Obstsorten sind folgende:

  • Brokkoli, Petersilie, Zucchini, Karotte, Kürbis, Spinat, Kohlrabi, Mais, Gurke etc.
  • Banane, Mandarine, Melone, Apfel, Mango, Beeren, Pfirsich etc.

Nicht geeignet sind:

  • Zwiebel, rohe Kartoffeln, Avocados, Weintrauben, Quitten

Gib je nach Vorliebe deines Welpen zu jeder Fleischmahlzeit eine Gemüse- und/oder Obstsorte hinzu und versorge ihn so mit allen wichtigen Nährstoffen. Insbesondere im Welpenalter ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wichtig, da Mangelerscheinungen in diesem Entwicklungsstadium möglicherweise nicht mehr korrigiert werden können und den Hund ein Leben lang begleiten.

Golden-Retriever-, Rottweiler-, Mops- oder Pitbullwelpen: Wo liegt der Unterschied beim Barfen?

Prinzipiell kann jeder Hund gebarft werden. Dies ist unabhängig von Rasse, Alter oder Größe. Lediglich bei Krankheiten und Allergien deines Tieres solltest du dich vor dem Umstieg aufs Barfen bei deinem Tierarzt informieren.

Futterkomponenten und -menge müssen in jedem Fall völlig individuell an den entsprechenden Hund angepasst werden. Ein Welpe braucht selbstverständlich andere Mengen als ein ausgewachsener Hund.

Je nach Rasse variieren bereits im Welpenalter Größe und Gewicht des Tieres – zwei entscheidende Kriterien bei der Bestimmung der richtigen Futtermenge. Ein Rottweilerwelpe benötigt andere Mengen und Zusammensetzungen als ein Mopswelpe. Je nach Rasse deines Welpen stellst du demnach unterschiedliche Futterpakete zusammen.

Zu Beginn wirst du die Mengen übrigens öfter neu berechnen müssen, immerhin befindet sich dein Hündchen noch im Wachstum und braucht daher mit der Zeit immer mehr Futter und wahrscheinlich andere Zusammensetzungen.

Rottweiler-Welpen

Beachte bei der Barf-Fütterung auch die Rasse deines Welpen.

Barfen beim Welpen: gesundes Rohfutter für jedes Alter

Wenn du deinen Welpen barf ernährst bzw. ihn nach der Übernahme vom Züchter aufs Barfen umstellst, legst du bereits den Grundstein für ein langes, gesundes Hundeleben. Dank natürlicher Futtermittel und individueller Zusammenstellung werden die Bedürfnisse deines fleischfressenden Kameraden bestmöglich gestillt.

Er wird vor jeglichen ungesunden oder gar schädlichen Zusatzstoffen bewahrt, die sich in Dosenfutter gerne verstecken. Der hohe Anteil an Getreide, der sich in Dosenfutter überdies häufig befindet, wird mit der Barf-Ernährung geschickt umschifft. So muss dein heranwachsender Hund nicht mit Inhaltsstoffen vorliebnehmen, die ihm im Grunde gar nicht guttun.

Barf-Ernährung zeichnet sich dadurch aus, dass sie besonders gut an die Bedürfnisse domestizierter Karnivoren (= gezähmter Fleischfresser) angepasst werden kann. Fleisch sollte daher selbsterklärend ganz oben auf dem Speiseplan der zahmen Raubtiere stehen. Bei der Barf-Ernährung tut es das tatsächlich. Der Welpe sollte idealerweise rund 80 % Fleisch in seinen Napf bekommen. Für die ideale Nährstoffversorgung gehören Gemüse, Obst, Kräuter und Öle aber ebenso auf den Futterplan.

Barfe deinen Welpen und erfreue dich im besten Fall jahrelang an seiner blühenden Gesundheit und Vitalität! Mit einem professionellen Barf-Shop hast du stets einen idealen Ansprechpartner und vertrauenswürdigen Lieferanten hochwertiger Futtermittel an deiner Seite.

Bildquellen: © annaav - stock.adobe.com, © demanescale - stock.adobe.com, © exclusive-design - stock.adobe.com, © Artu - stock.adobe.com

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Sina Ackermann
Veröffentlicht von Sina Ackermann

am 14.04.2020

Sina Ackermann ist die Betriebsleitung der Firma Hund & Sport Hungenberg GmbH. Seit Klein auf ist Sina mit Tieren aufgewachsen und beschäftigt sich schon seit jungen Jahren mit der artgerechten Haltung und damit auch mit der Ernährung Ihrer und anderer Haustiere. Im Jahr 2009 begann Sie Ihre Ausbildung bei der Futter-Fundgrube, da an Stillstand bei Ihr nicht zu denken ist folgte gleich nach der Ausbildung ein duales Studium im Bereich Betriebswirtschaft. Sina setzt sich für den Tierschutz ein und besitzt unter anderem selbst 2 Katzen und einen Hund, die zuvor auf der Straße lebten.

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